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Aktive Stage-Monitore

Ein aktiver Bühnenmonitor ist ein Lautsprecher mit eingebautem Verstärker, der einen separaten Monitormix zum Musiker leitet. Er hilft dir, Gesang, Instrument, Rhythmus oder Anweisungen zu hören, ohne dich auf den Klang der Hauptlautsprecher für das Publikum verlassen zu müssen. Er wird bei Konzerten, Proben und je nach Anschluss auch als kompakter Lautsprecher eingesetzt. Achte bei der Auswahl auf die Anzahl der Monitorwege, die Platzierung, die Eingänge, die Bedienung und den tatsächlich verfügbaren Platz auf der Bühne.

Ein aktiver Monitor vereinfacht die Verstärkung

Der Verstärker befindet sich im Gehäuse, daher führst du vom Mischpult ein symmetrisches Signal direkt zum Monitor und benötigst dort Netzstrom. Du musst keine externe Endstufe mit einer passiven Box kombinieren. An jeder Position kommt jedoch ein Stromkabel hinzu, und du transportierst die Elektronik zusammen mit dem Lautsprecher. Achte auf einer nassen oder engen Bühne besonders auf die Stromführung.

Einige Modelle haben einen einfachen Eingang mit Lautstärkeregler, andere einen kleinen Mixer, Klangregelung oder digitale Presets. Wenn der Tontechniker den Monitormix am Pult erstellt, musst du umfangreiche lokale Bedienelemente nicht nutzen. Bei einem Soloauftritt ohne eigenen Techniker können jedoch ein zweiter Eingang und ein Durchschleifausgang praktisch sein.

MerkmalWann du es schätztWas zu prüfen ist
Schräges BühnengehäuseDer Monitor liegt vor dem KünstlerAusrichtungswinkel zu den Ohren und Standfestigkeit auf dem Boden
StativflanschGelegentliche Nutzung als Haupt- oder SeitenlautsprecherDurchmesser, Tragfähigkeit des Stativs und erlaubte Ausrichtung
DurchschleifausgangVerbindung eines weiteren Monitors mit demselben MixOb das Signal unabhängig von der lokalen Lautstärke ist
Mehrere EingängeSoloauftritt, Präsentation, einfache ProbeEingangstyp, Mikrofon-/Line-Empfindlichkeit und Routing
Digitale SignalverarbeitungSchutz, Klangregelung und Positions-PresetsOb du die Einstellung schnell aufrufen und sperren kannst

Größe des Wandlers und Gehäuseform

Ein größerer Tieftöner kann tiefere Frequenzen unterstützen, doch der Monitor wird dadurch nicht automatisch verständlicher oder für jedes Instrument geeigneter. Gesang benötigt deutliche Mitten, ein Schlagzeuger kann ein kräftigeres Fundament verlangen und ein Gitarrist eine präzise Ausrichtung der Box. Die Abmessungen beeinflussen zugleich den Platz am Mikrofonständer, das Gewicht und die Sicht auf der Bühne. Vergleiche den gesamten Frequenzgang und den geplanten Einsatz, nicht nur den Durchmesser.

Eine koaxiale Konstruktion ordnet die Wandler um eine Achse an und kann bei Bewegungen des Künstlers ein gleichmäßigeres Verhalten bieten. Bei der klassischen Anordnung sind Tieftöner und Hochtöner getrennt. Beide Lösungen können gut funktionieren; den praktischen Unterschied erkennst du an der Abstrahlung, der Ohrposition und dem Raum, in dem du den Monitor verwendest.

Ein Mix für alle oder separate Wege

Wenn du zwei Monitore über einen Aux-Ausgang verbindest, geben beide dasselbe Instrumentenverhältnis wieder. Separate Aux-Ausgänge am Mischpult ermöglichen es dem Sänger, die Stimme anzuheben, dem Schlagzeuger den Bass und dem Keyboarder einen Orientierungsgesang hinzuzufügen. Prüfe, ob die Monitorwege vor dem Hauptfader eingestellt sind, damit eine Lautstärkeänderung für das Publikum den Monitormix nicht verändert.

Jeder zusätzliche Mix verlängert den Soundcheck. Bitte zunächst jeden Künstler um zwei oder drei wirklich benötigte Quellen und füge erst danach den Rest hinzu. Ein überfüllter Monitormix ist meist weniger verständlich als ein einfacher. Stelle die Lautstärkeregler an den Boxen einheitlich ein, damit sich die Pegel vom Pult aus steuern lassen.

So verringerst du das Risiko von Rückkopplungen

  1. Stelle den Monitor in einen Bereich, den das Mikrofon möglichst wenig aufnimmt. Dieser hängt von seiner Richtcharakteristik ab.
  2. Halte das Mikrofon nah an der Schallquelle und richte es nicht auf den Lautsprecher. Der Sänger sollte die hinteren Öffnungen des Mikrofonkorbs nicht mit der Hand abdecken.
  3. Stelle Eingangsverstärkung und Monitorpegel ohne unnötige Lautstärkereserve auf der Bühne ein.
  4. Suche die problematische Frequenz erst nach Kontrolle der Position mit einer schmalbandigen Korrektur. Schneide nicht blind breite Frequenzbereiche heraus.
  5. Gehe nach jeder Änderung die lauteste Stelle des Programms durch und lasse dir eine Sicherheitsreserve.

Rückkopplung ist keine Eigenschaft eines einzelnen Monitors. Sie entsteht in einer Schleife zwischen Lautsprecher, Raum, Mikrofon und Verstärkung. Das Versetzen der Box oder des Mikrofons kann mehr helfen als zusätzliche Bearbeitung. Halte die dauerhafte Lautstärke auf einem vernünftigen Niveau und schütze dein Gehör.

Bodenmonitor oder In-Ear-Monitoring

Ein Bodenmonitor wird vom Künstler natürlich zusammen mit der Bühne gehört und kann von mehreren Personen genutzt werden. Er erhöht jedoch die Lautstärke auf der Bühne, und das Signal kann in die Mikrofone zurückgelangen. Drahtloses In-Ear-Monitoring liefert einen persönlichen Mix direkt in die Kopfhörer und schafft Platz, erfordert aber den richtigen Sitz, die Koordination des Funkbetriebs und eine sichere Pegelbegrenzung.

Beide Lösungen lassen sich kombinieren, etwa Kopfhörer für den Sänger und ein Bodenmonitor für die übrigen Musiker. Die Kombination allein verbessert das Ergebnis nicht. Jedes zusätzliche System fügt einen Signalweg hinzu, der getestet werden muss. Wenn du auf In-Ear-Monitoring umsteigst, berücksichtige auch Ambient-Mikrofone oder ein geeignetes Verhältnis von Umgebungsgeräuschen, damit der Künstler den Kontakt zum Publikum nicht verliert.

Anschluss und Soundcheck

Führe vom Aux-Ausgang des Mischpults ein symmetrisches Kabel zum Line-Eingang des Monitors. Drehe vor dem Einschalten die Lautstärke herunter, prüfe die Stromversorgung und schalte die Geräte in einer Reihenfolge ein, die Schläge auf die Lautsprecher begrenzt; beim Ausschalten gehst du umgekehrt vor. Verwechsle Mikrofon- und Line-Modus nicht, da sie unterschiedliche Empfindlichkeiten haben. Verwende den Durchschleifausgang nur wie in der Anleitung angegeben.

Stelle während des Soundchecks zuerst die Eingangsverstärkungen am Pult und dann die einzelnen Monitore ein. Der Künstler soll in Auftrittslautstärke spielen oder singen. Gehe das gesamte Programm durch, einschließlich der leisesten Einsätze und der lautesten Passagen. Wenn der Monitor auch als Hauptlautsprecher dient, prüfe die erlaubte Ausrichtung und befestige ihn auf einem geeigneten Lautsprecherstativ.

Praktische Details beim Transport

  • Beurteile das Gewicht zusammen mit den Griffen und der Entfernung vom Fahrzeug zur Bühne.
  • Eine Schutzhülle begrenzt Schäden an Bedienelementen, Gitter und Anschlüssen.
  • Bereite für jeden Monitor ein Signal- und ein Stromkabel in angemessener Länge vor.
  • Sichere Kabel auf dem Boden so, dass sie sich bei Bewegungen des Künstlers nicht lösen.
  • Teste vor der Abfahrt jeden Eingang und kennzeichne den Monitor nach seinem Weg am Pult.

Wenn du Monitoring als Teil der gesamten Beschallung benötigst, plane es zusammen mit einer PA-Anlage. Die Anzahl der Ausgänge am Pult, die Stromanschlüsse und der Platz im Auto können die Wahl genauso beeinflussen wie der Klang des Monitors. Das Monitoring soll bei angemessener Lautstärke verständlich bleiben und auf eine Änderung des Mixes reagieren, ohne das Konzert zu verzögern.

Fender Squier Affinity - listing - 01/2023

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