Gibson Les Paul: Geschichte und welches Modell wählen
Die Gibson Les Paul ist eine der zwei Gitarren, die die Rockmusik geprägt haben. Ein dicker, warmer Ton und eine unverwechselbare Form machen sie seit 1952 zur Legende. Wir schauen auf ihre Geschichte, wie sie sich von Fender unterscheidet und welches Les-Paul-Modell du wählst, von Epiphone bis Gibson.
Was die Gibson Les Paul besonders macht
Die Gibson Les Paul ist eine E-Gitarre mit massivem Korpus, die Gibson 1952 vorstellte. Du erkennst sie auf den ersten Blick: ein Cutaway, eine gewölbte Decke und zwei Humbucker. Sie klingt dicker und wärmer als E-Gitarren vom Typ Fender und hat langes Sustain. Genau deshalb wurde sie zum Herz von Rock, Blues und Metal.Zusammen mit der Fender Telecaster bildet sie das Paar von Instrumenten, das die Grundlagen der modernen E-Gitarre gelegt hat.
Wie entstand die Les Paul?
Die Les Paul entstand als Antwort von Gibson auf den Erfolg von Fender. Als Fender 1950 die erste in Serie gefertigte E-Gitarre mit massivem Korpus zeigte, wandte sich Gibson an den bekannten Gitarristen und Erfinder Les Paul und brachte 1952 ein Modell mit seinem Namen heraus. Die ersten Exemplare hatten eine goldene Decke und P-90-Tonabnehmer. 1957 bekam sie Humbucker, die ihren Klang bis heute prägen. Die Modelle von 1958 bis 1960 mit Sunburst-Decke gehören zu den wertvollsten Gitarren der Welt.
Wie sieht und klingt die Les Paul?
Die Les Paul hat einen Mahagonikorpus mit Ahorndecke und einen mit dem Korpus verleimten, nicht verschraubten Hals. Die Mensur von 24,75 Zoll ist kürzer als bei einer Fender, daher fühlen sich die Saiten weicher an und Bendings fallen leichter. Zwei Humbucker und eine feste Tune-o-matic-Brücke geben einen vollen, dichten Ton mit langem Ausklang. Die Gitarre ist schwerer, was einen Teil des Sustains erklärt.Les Paul vs Stratocaster und Telecaster: was ist der Unterschied?
Der Unterschied liegt im Klang und im Aufbau. Die Les Paul klingt dunkler, dicker und mit mehr Sustain, während Fender Stratocaster und Telecaster heller und schärfer klingen. Die Les Paul hat einen geleimten Hals und ein Cutaway, Fenders haben einen verschraubten Hals. Die Les Paul ist schwerer, doch viele lieben gerade ihren dichten Charakter. Wenn du zwischen den Typen schwankst, hilft E-Gitarre auswählen.Wer spielte die Les Paul?
Die Liste liest sich wie ein Geschichtsbuch des Rock. Jimmy Page von Led Zeppelin machte die Les Paul zum Symbol des Hardrock. Slash von Guns N’ Roses ist untrennbar mit ihr verbunden. Gary Moore, Zakk Wylde, Joe Perry und Peter Green spielten sie. Bob Marley besaß eine Les Paul Special. Jeder von ihnen holte einen etwas anderen Klang aus ihr heraus, was beweist, wie vielseitig sie ist.
Gibson oder Epiphone?
Das ist die häufigste Frage beim Kauf. Gibson baut die Les Paul in den USA aus Premiummaterialien und zu einem höheren Preis. Epiphone ist die Schwestermarke von Gibson und baut die Les Paul in derselben Form, aber günstiger. Für Anfänger und Fortgeschrittene ist Epiphone ein toller Einstieg in die Welt der Les Paul. Wer ein Instrument fürs Leben oder den genauen Ton des Originals will, greift zu Gibson.Welches Les-Paul-Modell wählen?
Die Les Paul gibt es in mehreren Serien, von günstig bis sammelwürdig. Hier sind die wichtigsten, mit Beispielen auf unserer Website.Gibson Les Paul Standard
Das Flaggschiff. Die Gibson Les Paul Standard hat alles, wofür das Modell berühmt ist: eine Ahorndecke, zwei Humbucker und volle Ausstattung. Sie ist die klassische Wahl für alle, die den echten Gibson-Sound wollen.Gibson Les Paul Studio und Tribute
Studio und Tribute sind die günstigeren Gibsons. Sie verzichten auf kosmetische Details wie das Binding, behalten aber Klang und Herz der Les Paul. Du findest sie in der Kategorie Gibson Les Paul. Sie sind ideal, wenn du eine echte Gibson zu einem vernünftigeren Preis willst.Gibson Les Paul Custom und Classic
Die Gibson Les Paul Classic steht im Geist der 60er-Modelle mit leichterem Korpus. Die Custom, genannt „Black Beauty", ist die Luxusversion mit reichem Binding. Beide richten sich an Spieler, die ein Premium-Instrument wollen.Epiphone Les Paul: Standard, Custom und Special
Die Epiphone Les Paul ist der beste Weg, um anzufangen. Die Standard bietet den klassischen Look und Klang zu einem Bruchteil des Preises, die Custom fügt einen edleren Look hinzu und die Special ist ein einfaches, leichtes Modell für Anfänger. Eine tolle erste Gitarre dieser Art.