TRS-Kabel
Ein TRS-Kabel endet in einer 6,3-mm-Stereoklinke mit drei Kontakten – Spitze, Ring und Schaft. Es überträgt entweder ein symmetrisches Monosignal, etwa vom Audio-Interface zu den Studiomonitoren, oder zwei Kanäle auf einmal wie beim Kopfhörer oder Insert-Kabel. Den größten Teil machen hier Kabel 6,3-mm-Stereoklinke auf Stereoklinke von Cordial, Roland, Klotz und Warm Audio aus, es gibt aber auch Kabel TRS – XLR, Y-Kabel auf zwei Monoklinken und Verlängerungen. Die Längen reichen von kurzen Patchkabeln mit 30 cm bis zu 6 m.
Was ist der Unterschied zwischen TRS-Kabel und Gitarrenkabel?
Das Gitarrenkabel hat eine Monoklinke (TS) mit einem Isolierring und zwei Kontakten, das TRS-Kabel eine Stereoklinke mit zwei Ringen und drei Kontakten. Von außen sehen sie ähnlich aus, schau dir deshalb vor dem Kauf die Buchse am Gerät an. Gitarre, Bass und die meisten Pedale haben einen Monoausgang, dafür reicht ein Kabel für E-Gitarre. Symmetrische Ausgänge von Audio-Interfaces und Mischpulten sowie die Eingänge von Studiomonitoren brauchen TRS an beiden Enden, sonst verschenkst du den Vorteil des symmetrischen Signals.
Wie schließt du Studiomonitore ans Audio-Interface an?
Schau auf den Eingang des Monitors. Hat er eine 6,3-mm-Klinkenbuchse, nimm TRS – TRS; hat er XLR, wähl ein Kabel Stereoklinke – XLR-Stecker, das du auch unter den XLR-Klinke-Kabeln findest. In beiden Fällen bleibt die Verbindung symmetrisch, und Einstreuungen von Stromkabeln rund um den Schreibtisch werden unterdrückt.
Wofür ist ein Y-Kabel mit Stereoklinke und zwei Monoklinken?
Es teilt eine Stereoklinke auf zwei Monoklinken auf. Am Mischpult mit Insert schleifst du damit einen Kompressor oder ein Effektgerät in einen Kanal ein – über eine Ader geht das Signal raus, über die andere kommt es zurück. Auf dem Pedalboard nimmt man kurze Y-Kabel, etwa die flachen von RockBoard, auch für einen Doppelfußschalter.
